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10. April bis 10. Mai 2026
Epiphanien
Berthold Bock

Die Besonderheit in Bocks künstlerischem Schaffen besteht in der wechselseitigen Durchdringung seiner Filme und Malereien. Diese Malereien sind im besten Falle Kraftkammern gegen eine nicht nur durch steigende Geschwindigkeit überhitzte Umgebung.

Die Natur wird wie in der ersten Romantik zu einem Sehnsuchtsort, zu einem Sinnbild für eine andere Welt. Die Renaissance jener Geisteshaltung, die sich von der Romantik über den Symbolismus bis in den Surrealismus hinein erstreckte, beschreibt die Sehnsucht nach einer Entschleunigung im globalen Weltgefüge.Bei der Betrachtung seiner Bilder kehrt Stille ein. Vielleicht sogar ein bisschen Ehrfurcht, die das Erleben der in Malerei verdichteter Schönheit vor dem Hintergrund ihrer Zerbrechlichkeit einfordert.

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, den 10. April 2026 um 19.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Begrüßung: Hendrik Spiess, 1. Vorsitzender Kunstverein Melle
Einführung: Oliver Marco Pohl (Pictografien)

Finissage am Sonntag 10. Mai um 16.00 Uhr mit Filmvorführung: Colonna
Ein Film von Berthold Bock mit Guntbert Warns und Verena Bukal, 35 min.